Die Auflageplatten stehen sich gegenüber, Überkleben oder Haftmittel sind nicht erlaubt.
Latte aus Fiberglas oder anderem geeigneten Material aber nicht Metall, Länge 4,00 Meter
Mindestabstand zwischen Latte und Ständer 1 cm (verhindert Festklemmen)
Aufsprungkissen auf Lattenrost, aus Sicherheitsgründen 10 cm Überstand.
Zwischen Sprungständer und Kissen 10 cm Abstand, damit Erschütterungen nicht auf die Latte übertragen werden.
"Null"-Linie: Absprunglinie geklebt oder dauerhaft auf dem Boden aufgetragen. Vorderer Rand ist mit der Vorderkante der Latte deckungsgleich (Achtung: nicht alle Ständer sind gleich)
der Wettkämpfer die Vorbereitungszeit von 30 Sekunden überschreitet
der Wettkämpfer mit beiden Beinen abspringt
der Wettkämpfer mit irgendeinem Körperteil den Boden oder den Aufsprungbereich jenseits der “Null”-Linie berührt, ohne vorher die Latte zu überspringen (berührt er beim Absprung die Matte und überquert danach die Latte, so gilt das nicht als Fehlversuch)
die Latte von den Auflageplatten durch Einwirkung des Springers fällt
Sind in der Wettkampfliste noch keine Sprunghöhen eingetragen,ist es am Besten die Athleten vorm Einspringen zu fragen , bei welcher Höhe Sie beginnen möchten. ( Evtl. Höhe vorm Namen notieren ) Anschließend die Sprunghöhen in die Liste eintragen und die Anfangshöhen der einzelnen Sportler durch eintragen des Verzichtzeichen ( - siehe Teilnehmer A ).
Ist ein gemeldeter Teilnehmer bei Beginn des Wettkampfes nicht da, wird bei der ersten Höhe n.a. eingetragen ( siehe Teilnehmer D )
Hat ein Teilnehmer drei X hintereinander stehen (können unterschiedliche Höhen sein), scheidet er vom Wettkampf aus! Nun die letzte Übersprungene Höhe in die Spalte „Leistung“ eintragen. Vorm Beginn des Wettkampfes bitte überprüfen, ob genügen Ersatzlisten vorhanden sind! ( Falls höher gesprungen wird als Spalten vorhanden sind )
Gemessen wird ab Nullpunkt (Aufsprungstelle in der Grube), markiert mit Stahlnadel, bis Beginn Kontaktbrett, ganze Zentimeter abgerundet.
Gemessen wird im rechten Winkel zwischen den beiden Punkten. Unter Umständen muss der 90°-Winkel an der Ablesestelle durch seitliche Verlängerung der Absprunglinie (z.B. mittels Einlagebrett, Besenstiel) erreicht werden.
der Wettkämpfer die Vorbereitungszeit von 30 Sekunden überschreitet
Beim Absprung mit irgendeinem Teil des Körpers den Boden hinter der Absprunglinie berührt oder durchläuft ohne zu springen.
Vollständig neben dem Absprungbalken abspringt, sei es vor oder hinter der verlängerten Absprunglinie
Nach dem Absprung, aber vor der ersten Berührung der Sprunggrube, die Laufbahn oder den Boden außerhalb der Anlaufbahn oder den Boden außerhalb der Sprunggrube berüht.
Bei der Landung den Boden außerhalb der Sprunggrube an einer Stelle berührt, die näher zur Absprunglinie liegt, als der nächstliegende in der Sprunggrube hinterlassene Eindruck.
Nach ausgeführtem Sprung durch die Sprunggrube zurückgeht.
Verlassen werden muss die Grube so, dass der erste Bodenkontakt mit dem Fuß außerhalb der Grube nicht näher zur Absprunglinie liegt, als der zu messende Abdruck im Sand. Erst dann darf “gültig” gegeben werden
Während des Anlaufs oder Sprunges irgendeine Art von Salto ausführt oder beidbeinig abspringt.
Anlaufmarken müssen außerhalb der Anlaufbahn angebracht werden.
Eintreten für Ruhe und Ordnung, zügigen Ablauf (vor allem bei großen Feldern bei Kindern).
Bekanntgabe der Sprungreihenfolge: per Aufruf mit Namen oder Anzeigentafel (Aufruf der Startnummer ist unfreundlich) und zusätzlicher Aushang einer Wettkampfliste am Ablauf.
Deutliche und unmissverständliche Zeichengabe
Anlage gespeert
Freigabe der Anlage für den Versuch = Versuchszeit läuft.
Wettkampflisten werden in deutlicher Schrift geführt, jede Eintragung muss für das Wettkampfbüro klar nachvollziehbar sein.
Kampfrichter, die am Windmesser eingeteilt sind, lassen sich rechtzeitig einweisen, denn die Windmesser sind nicht alle gleich.
Der/die Protokollführer/in, - holt rechtzeitig die Wettkampflistenmappe vom Wettkampfbüro und bringt diese am Schluß wieder ins WKB zurück. - überprüft die Anwesenheit der Teilnehmer (durch aufrufen der Namen) und setzt bei Anwesenheit auf der Wettkampfliste ein Häkchen. - Sollte jemand fehlen, dann beim Stellplatz nachfragen, ob der Teilnehmer abgemeldet wurde. Ist der Teilnehmer nicht abgemeldet, evtl. Ausrufen lassen. - Führt in deutlicher Schrift die Wettkampflisten, jede Eintragung muss für das Wettkampfbüro klar nachvollziehbar sein. - trägt die Beginn-Uhrzeit in die WKL ein! - trägt die Ende-Uhrzeit in die WKL ein!
Leistungen oder Fehlversuche usw. werden wie in der Beispiel-WKL eingetragen.
Bei Weitsprung von der Absprungfläche (zulässig bis Jugend U12 (BY) - LV Regelung beachten) - Absprungpunkt sofort mit dem Fuß markieren. - Messen der Leistung von der hinteren Spur der Aufsprungstelle (Null-Punkt), ablesen am Absprungpunkt (Fußspitze).
Ein Absprung vor der Absprungfläche ist gültig,
ablesen am Beginn der Absprungfläche (Anfangslinie ist mit einzubeziehen).